
Packliste Safari: was mit muss und was Sie zu Hause lassen
Buschflieger erlauben oft nur 15 kg in einer weichen Tasche. Was davon wirklich nötig ist, was Sie vor Ort günstiger bekommen — und die Kleidungsfarbe, die ein Problem ist.
Kurz gesagt: Weiche Tasche statt Hartschalenkoffer, gedeckte Farben, warme Schicht für den Morgen, und deutlich weniger als Sie denken. Auf Inlandsflügen zu den Pisten gilt häufig 15 kg in einer weichen Tasche — das ist keine Empfehlung, sondern eine Ladebeschränkung.
Das Gepäckstück selbst
Buschflieger haben schmale Laderäume. Ein Hartschalenkoffer passt oft nicht hinein, und das erfahren Sie am Rollfeld, nicht vorher. Nehmen Sie eine weiche Reisetasche oder einen Rucksack.
Was am Flughafen zurückbleibt, wird meist im Hotel in Arusha oder Nairobi eingelagert — planbar, wenn Sie es wissen, ärgerlich, wenn nicht.
Kleidung
Gedeckte Farben: Beige, Oliv, Khaki, Braun, Grau.
Zwei Farben sind ein echtes Problem, nicht Folklore:
- Dunkelblau und Schwarz ziehen Tsetsefliegen an. Deren Stich ist schmerzhaft. In Tarangire und Teilen des Nyerere-Nationalparks ist das spürbar.
- Weiß ist nach einem halben Tag Staub nicht mehr weiß.
Tarnmuster ist in Tansania und mehreren Nachbarländern für Zivilisten verboten. Das gilt auch für Kinderkleidung.
Was reicht:
- 3–4 langärmelige Hemden (Sonne und Insekten)
- 2 lange Hosen, 1 kurze
- Eine warme Schicht. Morgens im Ngorongoro sind es 8 °C im offenen Fahrzeug. Das unterschätzen fast alle.
- Leichte Regenjacke
- Feste geschlossene Schuhe plus Sandalen
- Hut mit Krempe, Sonnenbrille
Camps waschen meist täglich für wenige Dollar. Für zehn Tage brauchen Sie keine zehn Garnituren.
Was wirklich mit muss
- Fernglas. Der größte Unterschied zwischen „da ist ein Punkt" und „das ist ein Leopard". 8×42 oder 10×42. Eines pro Person, nicht eines pro Fahrzeug.
- Ladegerät und Powerbank. Viele Camps haben Strom nur stundenweise, oft nur im Gemeinschaftsbereich.
- Reiseadapter Typ G (britischer Dreipol) für Tansania, Kenia und Uganda. Ruanda nutzt Typ C wie Deutschland.
- Medikamente in Originalverpackung, im Handgepäck, mit Beipackzettel.
- Kopie von Pass, Visum und Impfausweis, getrennt vom Original.
- Taschenlampe oder Stirnlampe. Camps sind nachts dunkel, und das ist beabsichtigt.
Was Sie zu Hause lassen können
- Moskitonetz. Jedes Camp hat eines.
- Große Mengen Repellent. Vor Ort erhältlich und oft wirksamer gegen die dortigen Arten.
- Handtücher. Werden gestellt.
- Drohne. In tansanischen und kenianischen Nationalparks ohne Genehmigung verboten; die Einfuhr kann eine Kaution auslösen.
- Plastiktüten. In Ruanda landesweit verboten und am Flughafen Kigali eingezogen. In Kenia sind Einwegplastiktüten ebenfalls untersagt.
Handgepäck
Ein Tag Kleidung, Medikamente, Kamera, Dokumente. Verlorenes Gepäck erreicht ein Camp in der Serengeti nicht schnell — realistisch gar nicht vor Ende Ihrer Reise.
Gepäckgrenzen unterscheiden sich zwischen Fluggesellschaften. Die 15-kg-Regel für Buschflieger ist verbreitet, aber prüfen Sie sie für Ihre konkrete Verbindung.