
Tsavo-Ost-Nationalpark
Rotstaubige Wildnis in gewaltigem Maßstab - mit Elefanten in der Farbe der Erde, in der sie sich wälzen.
Überblick
Tsavo-Ost ist eines der ältesten und größten Schutzgebiete Kenias: rund 13.700 Quadratkilometer flacher, halbtrockener Busch zwischen Nairobi und der Küste. Sein Kennzeichen ist die Farbe - der Boden ist tief ockerrot, und die Elefanten pudern sich darin, bis sie regelrecht glühen. Das ist offenes, dorniges, ungeschöntes Land: nicht die gepflegte Pirsch der Mara, sondern echte Wildnis, in der man eine Stunde fahren kann, ohne ein anderes Fahrzeug zu sehen. Der Galana-Fluss durchschneidet den Park und beherbergt Flusspferde und Krokodile; das Yatta-Plateau, ein 300 Kilometer langer Lavastrom, gehört zu den längsten der Welt; und die Lugard Falls sind wasserge formte Felsgebilde, für die sich ein Halt lohnt. Elefant, Büffel, Löwe und die Trockenlandspezialisten - Gerenuk, Kleiner Kudu, Spießbock - sind vorhanden, doch die Buschdichte verlangt Geduld. Aruba-Damm und Mudanda Rock sind die verlässlichen Wasserstellen der Trockenzeit.
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