
Samburu-Nationalreservat
Trockener Norden Kenias, wo der Ewaso Ng'iro fünf Arten trägt, die man weiter südlich nicht sieht.
Überblick
Das Samburu-Nationalreservat schützt zusammen mit den Nachbargebieten Buffalo Springs und Shaba einen Streifen heißes Halbwüstenland beiderseits des Ewaso Ng'iro im Norden Kenias. Der Fluss ist alles: ein grüner Korridor aus Doumpalmen und Akazien durch rotes Gestein und Dornbusch - und weit und breit das einzige Dauerwasser. Besonders macht Samburu jene Tierwelt, die es fast nirgends südlicher gibt: Netzgiraffe, Grevyzebra, Beisa-Oryx, Gerenuk und Somali-Strauß, zusammen die Samburu Special Five. Elefantenfamilien kommen täglich an den Fluss, Leoparden sind entlang der Ufer ungewöhnlich gut zu sehen, und das Reservat hat eine lange Geschichte an Menschen gewöhnter Löwenrudel. Es ist zugleich Samburu-Land, und kulturelle Besuche wirken hier weniger inszeniert als andernorts. Kamunyak, die Löwin, die Anfang der 2000er wiederholt Oryxkälber adoptierte, war ein Samburu-Tier.
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