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Pemba

Sansibars grüne, hügelige Schwesterinsel im Norden - Nelkenplantagen, Wandtauchen, kaum Besucher.

Überblick

Pemba liegt 50 Kilometer nördlich von Unguja und empfängt nur einen Bruchteil von dessen Besuchern - genau das macht den Reiz aus. Die Insel ist hügeliger, grüner und weit landwirtschaftlicher als Sansibar: Hier wird der Großteil der tansanischen Gewürznelken erzeugt, und der Geruch der auf Matten trocknenden Nelken fällt als Erstes auf. Ein Gegenstück zu Stone Town gibt es nicht, und die Strände sind kleiner und oft von Mangroven statt offenem Sand gesäumt. Was Besucher herzieht, ist das Tauchen. Der Pemba-Kanal fällt schon kurz vor der Küste auf über 800 Meter ab: steile Wände, kräftige Strömungstauchgänge und Sichtweiten von regelmäßig über 30 Metern - besonders Misali Island gehört zu den besterhaltenen Riffen Ostafrikas. An Land warten das Ngezi-Waldreservat mit dem endemischen Pemba-Flughund, die Ruinen von Ras Mkumbuu und eine Kultur traditioneller Heiler und Stierkämpfe aus portugiesischer Zeit. Die Infrastruktur ist dünn, die Straßen langsam - das ist der Preis.

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