
Lake Naivasha und Hell's Gate
Ein Süßwassersee im Rift mit Flusspferden und Schreiseeadlern - neben dem einzigen Park Kenias zum Wandern und Radfahren.
Überblick
Der Naivashasee ist der höchstgelegene der Riftseen und ungewöhnlicherweise ein Süßwassersee statt eines Sodasees, was ihm Papyrusgürtel, Feigenwälder und einen ganz anderen Charakter als den Seen weiter nördlich gibt. Flusspferde sind allgegenwärtig - mehrere hundert -, dazu Schreiseeadler, Pelikane und über 400 weitere Vogelarten. Bootsfahrten sind die klassische Aktivität, und auf Crescent Island, einem privaten Schutzgebiet auf einer Halbinsel, darf man ohne Führer zwischen Giraffen, Zebras, Gnus und Wasserböcken wandern, weil es keine großen Raubtiere gibt. Der See ist zugleich Kenias Zentrum des Schnittblumenanbaus - eine wirtschaftliche wie ökologische Geschichte, die man kennen sollte. Zwanzig Minuten südlich liegt der Hell's-Gate-Nationalpark: eine Schlucht- und Vulkanlandschaft aus roten Klippen, Obsidian und Dampfaustritten, in der man ohne Fahrzeug radeln und wandern kann. Fischer's Column und die enge Ol-Njorowa-Schlucht sind die Höhepunkte, und die Kulisse floss direkt in die Bildsprache von König der Löwen ein.
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