Lake-Manyara-Nationalpark
Ein schmaler Streifen Grundwasserwald, Sodasee und Riftstufe - berühmt für baumkletternde Löwen.
Überblick
Der Lake-Manyara-Nationalpark ist klein - rund 330 Quadratkilometer, zwei Drittel davon Wasser - und zwischen die Steilstufe des Grabenbruchs und den See gepresst, was ihn landschaftlich zu einem der dichtesten Parks Tansanias macht. In einer Stunde durchquert man fünf Lebensräume: Grundwasserwald, gespeist von Quellen am Fuß der Steilkante, Akazienwald, offene Überschwemmungsebene, den Sodasee mit Flamingos und Pelikanen und die heißen Quellen von Maji Moto. Sein Ruf gründet auf den baumkletternden Löwen, die sich über Akazienäste legen - hier tatsächlich zu sehen, wenn auch nicht auf Bestellung. Elefanten ziehen durch den Wald, die Pavianhorden gehören zu den größten je erfassten, und die Vogelwelt ist für die Größe außergewöhnlich: über 400 Arten. Ein Baumwipfelpfad und Nachtfahrten, beides selten in tansanischen Parks, sind möglich. Der Park liegt an der Straße von Arusha nach Ngorongoro und ist daher ein leichter, lohnender halber Tag.
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